Phasen beim Burnout

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Phasen beim Burnout

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Wie erkenne ich in welchem Stadium befinde ich mich? Um das zu erkennen ist es gut die neun Phasen, welche zum Burnout gehören zu kennen.

Phase 1: Wenn Du das Gefühl hast nicht gut genug zu sein, dass andere immer besser sind. Wenn Du das Gefühl dauerhaft hast, dann ist es sinnvoll sich zu hinterfragen, ob es tatsächlich stimmt, dass Du nicht so gut bist wie die anderen.
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Phase 2: Wenn Du das Gefühl hast, nicht gut genug zu sein, dann kann es, muss aber nicht, sehr oft sein, dass Du dich noch mehr, noch intensiver in deinen Aufgaben engagierst. Du strängst dich dann noch mehr an, versuchst besser zu sein. Deshalb frage dich doch bitte ob Du dich tatsächlich mehr anstrengen musst. Hinterfrage deine eigenen Ansprüche an dich selbst, ob die der Realität entsprechen.

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Phase 3: Wenn Du nun in die vollen gehst, wenn Du dich noch mehr anstrengst als bisher, versuchst noch besser zu sein, was ist dann die Folge? Du musst irgendwo anders zurückstecken. Deine Ressourcen sind begrenzt, von der Zeit, von der Kraft. Du wirst unweigerlich deine eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können. Du lebst dann nicht mehr nach deinem eigenen Willen, sondern bist fremdbestimmt. Letztlich ist es so, dass Du gegen dich selber, gegen deine eigentlichen Bedürfnisse arbeitest. Dann bleibt es nicht aus, dass Du auch dann ein schlechtes Gefühl hast, wirklich gute Leistung zu bringen, weil du dir selber nichts gutes tust. Du hat ja daran keinen Spaß, keine Freude. Du hast Dir etwas aufgebürdet, was zuviel ist.

innere Zweifel Burnout

innere Zweifel Burnout

Phase 4: Du hast dadurch innere Konflikte, zwischen dem was eigentlich deine Bedürfnisse sind und dem was Du versuchst zu erreichen. Und innere Konflikte wirken sich extrem ungünstig auf dich aus.
Ein innerer Konflikt kann auch sein, wenn Du dich unterschätzt, wenn Du dich überforderst, also innere Zweifel vorhanden sind, die Du zu Gunsten des Leistungsbewußtseins verdrängst.
Diese Zweifel die Du mehr oder weniger unbewusst beiseite schiebst, lassen sich aber nicht einfach verdrängen, sie wollen beachtet werden und zeigen Dir es durch die Symptome, die klassisch bei Burn-Out sind.

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Phase 5: Bist Du in der Phase angekommen, dann werden die Probleme verleugnet. Du sagst dir, es gibt keine Probleme, es ist alles gut, obwohl Du am kämpfen bist, alles irgenwie auf die Reihe zu bekommen und dich wirklich überhaupt nicht wohlfühlst! Wenn Du dieses Gefühl verdrängst, ensteht ein innerer Konflikt, denn letztlich weißt Du es, dass Du dich nicht wohlfühlst. Und dennoch tust in dieser Phase als wenn alles OK wäre.

Phase 6: Hier kommen soziale Aspekte hinzu. Denn es erfolgt ein Rückzug eine Distanzierung. Du ziehst dich zurück von deiner Familie, jedoch besonders von deinen Bekannten, von deinen Freunden, weil Du einfach nicht mehr die Kraft hast, Du überlastet bist, dass Du am liebsten deine Ruhe hättest. Es ist so dass Du deine Freunde vernachlässigst, die Kontakte einschränkst, um irgendwie durchzuhalten. Freunde die anrufen, denen sagst Du vielleicht dass Du keine Zeit hast, beschäftigt bist oder es dir momentan nicht so gut geht. Die Folge ist immer weniger Kontakt, letztlich eine immer stärkere Vereinsamung. Wenn Du also merkst, dass Du deiner Familie, deinen Freunden und Bekannten nicht mehr genug Zeit geben kannst, dann sollte das ein Warnzeichen für dich sein. Vielleicht wird dir auch gesagt, dass Du nicht mehr genug um diesen oder jenen kümmerst.

Phase 7: Vielleicht hast Du es bei dir selbst oder bei Kollegen beobachtet. In dieser Phase kommt es es häufig vor, dass Menschen sarkastisch werden, ja fast schon ein wenig aggressiv, auch gegenüber sich selbst. Es dämmert so langsam die Erkenntnis, dass man es nicht mehr schafft. Die eigene Persönlichkeit wird quasi in Frage gestellt, man ruht nicht mehr in selbst, stellt sich selbst in Frage, das Denken, das Handeln, den Sinn des Daseins.

Phase 8: In dieser Phase ist es soweit dass man merkt, wie man depressiv wird. Es zeigt sich zunächst als immer öfter auftretende schlechte Laune, es kann auch Trauer vorkommen oder sogar Ängste. Du hast keine gute Laune mehr, vielleicht fühlst Du dich gehetzt und irgendwie dauernd unter Stress. Leider beginnt es schon früh morgens, dass man schlecht drauf ist. Es fühlt sich etwas so an, wie wenn tagelang bewölkt und regnerisch wäre, obwohl gutes Wetter ist. Die Freude die man früher hatte, wenn man in der Natur draußen war, wenn man die Vögel zwitschern hörte, etc. ist weg. Wer diese ganz kleinen Freuden nicht mehr genießen kann, Du solltest spätestens jetzt den Gedanken ins Auge fassen zum Arzt, zur Ärztin zu gehen, um dich untersuchen und behandeln zu lassen.

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Phase 9: Du hast die Kontrolle über dich verloren. Deine Leistungsfähigkeit ist total eingebrochen. Du bist in dich selber zusammengeknickt, bist nicht mehr der, der Du eigentlich bist. Du fühlst dich einfach nur noch leer. Deine Arbeit weiter fortzuführen ist dir nicht mehr möglich. Ja Du schaffst es kaum noch aus dem Bett zu kommen, bist lethargisch, kannst nicht mehr, fühlst dich am Ende. Ich empfehle Dir dringend gehe zum Arzt und eine  Überweisung an eine Burn-Out Klinik.

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Quelle: Frei dokumentiert nach Prof. Dr. Ingo Froböse

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