Auszeit vom Job

Vonhkiefer

Auszeit vom Job

Ja Servus,
es freut mich mega, dass Du meine Seite besuchst 
Wie geht es dir? Wo liegt im Moment deine größte Herausforderung? innere Freiheit? Kann ich dich irgendwo unterstützen?

Die Suche nach innerer Freiheit kann bedeuten, sich auch eine Auszeit vom Job zu nehmen, oder gar sich komplett für eine bestimmte Zeit rauszunehmen aus allen Verpflichtungen im Beruf und vielleicht sogar bei der Familie, damit man wieder bei sich selber ankommt.

Als Coach kann ich durch das Coaching mit vielen Möglichkeiten dabei helfen, dass man wieder zu sich selber findet, durch Gespräche, durch zuhören, durch Gedankenimpulse, durch eine intensive Begleitung,telefonische, per E-Mail, durch Video-Konferenzen, mit vielen Inhalten im Mitgliederbereich wie Meditationen, Anleitungen für ausgesuchte Chi Gong Übungen, und vielem mehr. Und wer im Raum Nürnberg, Fürth wohnt, kann mich auch persönlich treffen.

Wer auch die Umgebung wechseln will, dem bieten sich viele andere Möglichkeiten für eine Auszeit vom Job, in dem er z.B. für ein paar Tage in ein Kloster geht, einen Kurzurlaub in der Wildnis macht, wo man  viele andere Erfahrungen machen kann.

Wer viel Stress in der Arbeit hat und fast nur noch für die Arbeit lebt, der braucht diese Zeit der Besinnung, wie es z.B. in Korea der Fall ist, wo überdurchschnittliche Erwartungen an die Leistungen der Mitarbeiter gestellt werden.

Im Nordosten der südkoreanischen Stadt Hongcheon steht seit 2013 ein besonderes „Gefängnis“. In das „Prison inside me“ kommen Menschen, die eine Auszeit von den Anforderungen des Alltags brauchen. Wie es der Name bereits sagt, geht es darum, den eigenen Zwängen zu entfliehen. In Industrienationen wie Südkorea ist das für immer mehr Menschen eine enorme Herausforderung. Die 28-jährige Park Hye-ri arbeitet in einem Startup-Unternehmen als Business Programm Manager. Umgerechnet 80 Euro muss sie für einen 24-Stunden- Aufenthalt hier bezahlen. Bei ihrem Einzug erhalten die Kunden eine blaue Gefängnisuniform, eine Yogamatte, ein Teeset, einen Stift und ein Notizbuch. Die gerade mal fünf Quadratmeter großen Zimmer sind äußerst spärlich möbliert. Es gibt eine kleine Toilette im Zimmer, aber keinen Spiegel. Geschlafen wird auf dem Boden. Die Gefängnisregeln sind streng. Gespräche mit anderen Insassen sind nicht erlaubt. Die Speisekarte umfasst gedämpfte Süßkartoffeln und einen Bananen-Shake zum Abendessen und Reisbrei zum Frühstück. Die Insassen essen allein in ihren Zellen. Die Idee für die Einrichtung hatte ein Staatsanwalt, der oft selbst 100 Stunden in der Woche arbeitete. Er hatte das Gefühl, er würde stattdessen lieber eine Woche in Einzelhaft verbringen, um sich auszuruhen und besser zu fühlen. Das war der Anfang. Südkorea extrem exportorientierte Wirtschaft schafft für die meisten Menschen ein extrem wettbewerbsintensives Schul- und Arbeitsumfeld. Experten zufolge führt das zu enormem Stress und zu hohen Selbstmordraten. Laut einer Umfrage unter 36 Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben Südkoreaner im Jahr 2017 durchschnittlich 2024 Stunden gearbeitet. Das ist die drittlängste Arbeitszeit weltweit nach Mexiko und Costa Rica. Deutsche arbeiten etwa 1600 Stunden. Um den Menschen zu helfen, weniger zu arbeiten und mehr zu verdienen, hat die Regierung den Mindestlohn erhöht. Seit 2013 haben mehr als 2000 Kunden im „Prison inside me“ für eine Auszeit eingecheckt, Stand vom Jahr 2018. Auch Park Hye-ri hat für sich die Notbremse gezogen, eigentlich ist sie beruflich gerade sehr eingespannt. „Ich sollte jetzt nicht hier sein angesichts der Arbeit, die ich machen muss. Aber ich entschied mich, zu pausieren und auf mich selbst zu schauen, um ein besseres Leben zu haben.“ Wie viele hatte die 28-Jährige zunächst Angst davor, 24 oder gar 48 Stunden allein in einer Zelle zu verbringen. Doch dann versuchen sie es und erfahren viel über sich selbst. Bevor sich die Türen schließen, gibt es einen gemeinsamen Spaziergang. Dieses Gefängnis hat mir das Gefühl vom Freiheit gegeben, sagt die junge Frau nach ihrem Aufenthalt, der mit der Übergabe eines Zertifikats endet. Darin wird bescheinigt, dass man eine Zeit im „Prison inside me“ verbracht hat. Doch wer hier war, sieht es oft andersherum: Viele haben das Gefühl, in das eigentlich Gefängnis zurückzukehren.

https://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/panorama/Suedkoreaner-nutzen-Gefaengnis-fuer-Auszeit-article20739769.html

Über den Autor

hkiefer administrator

Schreibe eine Antwort

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.